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Neues Kinderbetreuungsgesetz
Nur wer sich meldet, erhält Geld: Fast unbemerkt tritt im Aargau ein neues Gesetz in Kraft

Ab Mitte August erhalten Eltern mehr Geld für die familienergänzende Kinderbetreuung.

Eltern haben ab dem Schuljahr 2018/19 Anrecht auf Subventionen für die familienergänzende Betreuung der Kinder. Zur Kasse gebeten werden die Wohngemeinden. Unterstützung erhält aber nur, wer sie beantragt.

Fast unbemerkt tritt nach den Sommerferien ein Gesetz in Kraft, das vielen berufstätigen Eltern im Aargau eine deutliche Entlastung bringt. Das Kinderbetreuungsgesetz verlangt, dass alle Aargauer Gemeinden berufstätige Eltern nach Bedarf finanziell unterstützen müssen, wenn diese ihre Kinder in einer familienergänzenden Kinderbetreuung betreuen lassen möchten. Zudem müssen sie sicherstellen, dass Kinder bis zum Abschluss der Primarschule Zugang zur familienergänzenden Betreuung haben.

Familienergänzende Kinderbetreuung bieten etwa Kindertagesstätten, Tagesstrukturen oder Tagesfamilien an.

Je nach Gemeinde mehr Geld
Wie die einzelnen Gemeinden die allgemein gehaltenen Vorgaben konkret umsetzen, bleibt ihnen überlassen. Entsprechend unterscheiden sich oft auch die Reglemente. So gibt es in Aarau bei einem gemeinsamen Einkommen der Eltern von mehr als 100 000 Franken keine Subventionen mehr, in Lenzburg liegt die Grenze bereits bei 90 000 Franken. Besonders grosszügig erscheint die Zofinger Lösung: Da liegt die Obergrenze erst bei 120 000 Franken.

Allerdings nehmen viele Gemeinden nicht das steuerbare Einkommen als Berechnungsgrundlage. So gilt in Zofingen die Obergrenze für das Bruttoeinkommen, was die Grosszügigkeit wieder etwas relativiert.

Die unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen machen es auch schwierig, die einzelnen Reglemente zuverlässig zu vergleichen.

Amanda Wildi von der K&F Fachstelle Kinder und Familien in Ennetbaden berät im Auftrag des Kantons die Gemeinden bei der Umsetzung der Vorgaben, die das Gesetz macht. Bisher haben rund 120 Gemeinden die Dienste der Fachstelle in Anspruch genommen. «Die allermeisten Gemeinden sind bereit», sagt sie, zumal die grösseren Kommunen oft einfach bereits gut funktionierende Reglemente anpassen mussten.
«Es geht nicht um Sozialhilfe, sondern um eine Unterstützung, die Eltern von Gesetzes wegen zusteht.»

«Es geht nicht um Sozialhilfe, sondern um eine Unterstützung, die Eltern von Gesetzes wegen zusteht.»

Das gilt etwa für die Gemeinde Wohlen. Hier gibt es das, was das neue Gesetz verlangt, grundsätzlich schon seit einigen Jahren: Es gibt die Blockzeiten an der Schule, es gibt Mittagstische und Aufgabenhilfe. Und die Elternbeiträge werden bereits nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Erziehungsberechtigten eingezogen. Das einzige was sich ändert: Das Angebot wird zeitlich stark ausgeweitet.

Schwieriger sei es hingegen für eher kleine Gemeinden gewesen, in denen es bisher nur ein bescheidenes oder gar kein Angebot an familienergänzender Betreuung gegeben hat, erklärt Wildi.

Hilfreiche Zusammenarbeit
Als Beispiele positiver Zusammenarbeit nennt Wildi verschiedene Gemeinden im Zurzibiet oder auch im Schenkenbergertal, welche die Aufgabe gemeinsam angegangen sind und für ihre Dörfer identische Regelungen getroffen haben. Das erleichtere die Umsetzung erheblich, sagt Wildi, zumal das Gesetz es ja zulässt, dass bei Bedarf auch Angebote in anderen Gemeinden genutzt werden können.

Das neue Gesetz entlastet zwar die Eltern, beschert aber den Kommunen Mehrausgaben. In Wohlen etwa hat die Gemeinde bisher rund 300 000 Franken für die Betreuungsangebote aufgewendet; ab 2019 werden es über 800 000 Franken sein.

«Wir stellen fest, dass viele Gemeinden die bestehenden Kriterien für die finanzielle Unterstützung der Eltern verschärft haben, um Kosten zu sparen», erklärt Amanda Wildi. So werde etwa die Obergrenze für subventionsberechtigte Einkommen nach unten korrigiert, der obligatorische Basisbetrag für die Eltern wird erhöht oder die Eltern müssten nachweisen, dass sie zusammen mindestens 120 Prozent arbeiten.

«Gerade die letzte Auflage hat zur Folge, dass viele Migrationseltern keine Subventionen erhalten, weil sie dieses Arbeitspensum nicht erreichen. Und ohne Subventionen können die Kinder nicht an den Angeboten teilnehmen, was wiederum auch eine verpasste Chance zur Integration ist», kritisiert Wildi.

Defensive Kommunikation
Solche Regelungen sind indes durchaus zulässig: Jede Gemeinde entscheidet autonom, wie viel Unterstützung sie sich für die familienergänzende Kinderbetreuung leisten kann und will. Wobei eine für die Familien grosszügige Regelung sich auch als ein wichtiges Kriterium für erfolgreiches Standortmarketing erweisen könnte, sagt Wildi.

Oder in absoluten Zahlen ausgedrückt: Wohlen rechnet mit Kosten von rund 50 Franken pro Einwohner und Jahr, Wettingen mit 66, Lenzburg mit 70 Franken. Baden lässt sich die familienergänzende Kinderbetreuung 128 Franken kosten. Aarau schliesslich liegt in dieser nicht repräsentativen Übersicht mit rund 150 Franken pro Einwohner klar an der Spitze.

Amanda Wildi vermutet, dass viele Gemeinde nicht aktiv auf die Eltern zugehen, um sie über die Möglichkeiten informieren, die das neue Gesetz bringt. Auch diese vornehme Zurückhaltung ist erlaubt. Wie bei der Krankenkassenverbilligung handelt es sich auch bei den Beiträgen für die familienergänzende Betreuung um eine Hol-Schuld: Wer Unterstützung will, muss sich selber darum bemühen.

Eltern sollen Initiative ergreifen
Auch was die Beratung betrifft, halten sich viele Gemeinden zurück. Sie bieten aktiv keine Unterstützung an oder unter nicht ganz einfachen Bedingungen. So erhält man etwa in Lenzburg nur zu den Bürozeiten am Mittwoch und am Freitagmorgen Auskunft.

Natürlich gibt es auch Gemeinden, welche die Eltern auf die neue Unterstützung aufmerksam machen. So erklärt etwa Kölliken im aktuellen, dorfeigenen Mitteilungsblatt ausführlich und vorbildlich, wie Eltern zur neuen Beitragsleistung gelangen können.

Grundsätzlich ermuntert Wildi alle Eltern mit Kindern im Alter bis zwölf Jahre, falls sie es noch nicht getan haben, sich bei den Gemeinden zu informieren und allenfalls einen Antrag auf Subvention der Kinderbetreuung zu stellen. «Es geht hier nicht um Sozialhilfe, sondern um eine klar definierte Unterstützung, die den Eltern von Gesetzes wegen zusteht.»

Der gesamte Artikel finden Sie unter:
- www.aargauerzeitung.ch
Der dtma sucht Vorstandsverstärkung aus dem Bezirk Zofingen
Seit 11 Jahren engagiert sich der dtma (Dachverband Tagesstrukturen/Mittagstisch Aargau aktiv in den Bereichen Unterstützung und Weiterentwicklung von Mittagstischen und Tagesstrukturen im Kanton Aargau.

Mit viel gebündeltem Know-how im Vorstand und auf der Geschäftsstelle werden die über 60 angeschlossenen Betreuungs-organisationen gestärkt, vernetzt und mit fachlichen Inputs am Puls der aktuellen Themen auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse gefördert.

Vernetzungstreffen, Weiterbildungsveranstaltungen und ein Kursprogramm stehen im Zentrum der Arbeit des dtma.

Der Dachverband ist auch politisch aktiv und engagiert sich im Kanton Aargau im Themenbereich familien- und schulergänzende Kinderbetreuung. Letzter grosser Erfolg war die 2xja-Kampagne zum neuen Kinderbetreuungsgesetz, das von der Bevölkerung im Juni 2016 mit grossem Mehr angenommen wurde und nun in den Aargauer Gemeinden in Umsetzung ist.

Die Vorstandsarbeit ist schlank organisiert. Mit rund 4 Sitzungen pro Jahr plus einer strategischen Halbtagesklausur wird effizient gearbeitet. Ein Mehrjahresprogramm ist Basis für die Vorstandsarbeit, ein Kommunikationskonzept leitet unsere Wirkung nach aussen und innen.

Frau Karin Weiss aus Zofingen gab per letzter GV im April ihren Austritt aus dem Vorstand. Der dtma sucht daher erneut eine Vertretung für den Vorstand aus der Region Zofingen. Fühlen Sie sich angesprochen? Kennen Sie sich aus im Themenbereich familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Weitere Information über unseren Dachverband unter www.dtma.ch oder Kontakt zur Präsidentin des dtma, Frau Pia Viel unter Tel. 056 221 15 06 oder info@dtma.ch
Datenschutz: Was gilt es für Vereine zu beachten?
Seit am 25. Mai 2018 die EU Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) in Kraft trat, besteht auch bei Schweizer Vereinen eine erhöhte Sensibilisierung und Unsicherheit dem Thema Datenschutz gegenüber. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern die DSGVO auch Schweizer Vereine betrifft.

Der Verein vitaminB hat hierfür eigens eine Arbeitshilfe erstellt.
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RADIX Standards und Leitfaden für den betreuten Mittagstisch
Mit praxisnahen Qualitätsstandards wird eine Basis für ein ausgewogenes, nachhaltiges Mittagessen und eine pädagogisch sinnvolle Tischkultur an betreuten Mittagstischen in Tagesstrukturen in Schulen und/oder Gemeinden/Städten gelegt.

Der Leitfaden und die Checklisten stehen zum Download bereit:
- www.radix.ch
parentu - Die App für informierte Eltern
parentu – Die App für informierte Eltern - ist innovativ und stellt aktuelle Informationen zur Verfügung. Sie richtet sich an Eltern und unterstützt dabei auch Fachpersonen und Organisationen in ihrer Elternarbeit.
Mit parentu erhalten Eltern Informationen zum Lernen und gesunden Aufwachsen ihrer Kinder. Die Inhalte entsprechen den Entwicklungsphasen der Kinder und informieren in 12 Sprachen mit kurzen verständlichen Texten, Bildern, Kurzfilmen und Audio-Files. Die Informationen werden direkt auf das Smartphone der Eltern geschickt.

Aktuell stehen über 150 verschiedene Inhalte zu Gesundheit, Sprache, Erziehung und Bildung in zwölf Sprachen zur Verfügung. Sie richten sich an Eltern mit Kindern im Al-ter von 0 bis 8 Jahren. Inhalte für die Altersgruppe 9 bis 16 Jahren sind in Erarbeitung.
Die Inhalte werden von anerkannten Fachorganisationen übernommen und umfassen jeweils ein Thema (z.B. Bewegung), welches mit kurzen Texten, Bildern, Videos und Au-diofiles vermittelt wird. Die Inhalte sind daher auch für Menschen mit wenig Lesekompetenzen verständlich.

parentu ist kostenlos nutzbar, frei verfügbar und ohne Werbung. Alle Inhalte, Links zu weiteren Themen und zu Angeboten für Familien können jederzeit in der jeweiligen Sprache in der Bibliothek abgerufen werden. Der Datenschutz ist dabei voll gewährleistet.
Die App kann über den App-Store und Google Play einfach auf Smartphones oder Tablets geladen werden.
- www.parentu.ch
SAVE THE DATE: Betreuung und Schule - ein Lern- und Lebensraum
Profitieren Sie von den zwei Referaten von Dipl.-Päd. Melanie Bolz und von Prof. Dr. Klaus Zierer. Praxisbeispiele zeigen in den anschliessenden Workshops, wie Betreuung und Schule zu einem Lern- und Lebensraum wird. Nutzen Sie die Möglichkeit für Vernetzung und Austausch beim Stehlunch zu Beginn der Nachmittagstagung.

Die Tagung richtet sich an:

- Leitungspersonen und Ausbildungsverantwortliche von schulergänzenden Tagesstrukturen
- Vertreter/-innen aus Trägerschaften schulergänzenden Tagesstrukturen
- Fachpersonen von kantonalen und kommunalen Fachstellen
- Vertreter/-innen von Aufsichts- und Bewilligungsbehörden

Wann: 31. Oktober 2018
Wo: Armee-Ausbildungszentrum, Murmattweg 6, 6000 Luzern 30
Anmeldeschluss: 15. Oktober 2018

Ein detailliertes Programm und Anmeldemöglichkeit folgen auf der Seite der kibesuisse www.kibesuisse.ch
- www.kibesuisse.ch
Protokoll Generalversammlung
Liebe Mitglieder

Herzlichen Dank, dass Sie den Weg nach Baden auf sich genommen haben. Wir haben uns gefreut, so viele Mitglieder begrüssen zu dürfen.

Hier finden Sie das Protokoll zur 11. Generalversammlung vom 5. April 2018. Sie erhalten ein gedrucktes Exemplar in den nächsten Tagen per Post.

Freundliche Grüsse
dtma
- Protokoll GV 2018
Medienmitteilung zur 11. Generalversammlung
Am Donnerstag, 5. April 2018 fand die 11. Generalversammlung des dtma Dachverband Tagesstrukturen Mittagstisch Aargau statt.
- Medienmitteilung
vitamin B: Freie Plätze in Vorstands Seminaren
Es sind noch einige freie Plätze frei bei Vitamin B:

Schwierige Gespräche führen (Leitung: Peter Müller)
Samstag, 17. März 2018, EB Zürich

Auftreten und reden (Seminarleitung: Christine Loriol)
Samstag, 16. Juni 2018, EB Zürich

IMPULS "Rechnungsrevision im Verein"
Montag, 19. März 2018, Zürich
- vitamin B Seminare
Tagung Tagesschule 2018 - Kinder und Jugendliche im Fokus
Am Freitag, 26. Januar 2018 findet die Tagung von bildung+betreuung Schweiz zum Thema „Tagesschule 2018 – Kinder und Jugendliche im Fokus“ statt.

Da wir als Verein Mitglied bei bildung+betreuung sind, profitieren Sie als dtma Mitglied ebenfalls von den vergünstigten Konditionen von Fr. 160.- (anstatt Fr. 200.-).
- Tagungsflyer Tagesschule 2018
- Information und Anmeldung
 

 

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AUSGEBUCHT! Vernetzungsanlass für Betreuerinnen und Interessierte
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  dtma Geschäftsstelle - c/o K&F Fachstelle Kinder&Familien - Limmatauweg 18g - 5408 Ennetbaden - Tel. 056 222 06 63 -                         Intern